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Leitbildstrategie und Strategie

Leitbildstrategie und Strategie

Institut

Das Institut für Politikwissenschaft (IPZ) an der Universität Zürich besteht seit 1971 (Institutsgeschichte). Heute (2026) arbeiten am IPZ in Lehre und Forschung rund 130 Personen, verteilt auf 20 Professuren und Forschungsbereiche.

Das IPZ ist Teil der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich und bildet zusammen mit der ETH das Center for Comparative and International Studies (CIS).
 

Leitbild - Wir engagieren uns für...

Forschung

  • international führende Forschung, die wichtige Fragen mit innovativen Theorien und Methoden angeht.
  • eine internationale Publikationskultur, die Veröffentlichungen in international führenden Fachzeitschriften und Verlagen hochschätzt.
  • die Nutzung von Forschungsergebnissen für öffentliche Debatten.
  • eine kooperative Forschungskultur sowohl innerhalb des Fachbereichs als auch mit anderen Institutionen schaffen und pflegen.

Lehre

  • eine breite Ausbildung von herausragender wissenschaftlicher Qualität, die der Breite und Vielfalt der Politikwissenschaft als Disziplin im Rahmen integrierter Studiengänge mit klaren Profilen Rechnung trägt.
  • den Transfer von Forschung in die Lehre und in forschungsbasiertes Lernen.
  • eine fundierte theoretische und methodische Ausbildung, die die Studierenden in die Lage versetzt, selbständig zu denken und qualitativ hochwertige Forschung zu betreiben.
  • MA- und PhD-Programme, die international wettbewerbsfähig und forschungsorientiert sind.
  • die Vielfalt der beruflichen Laufbahnen unserer Studierenden durch den Einbezug praktischer Elemente, von Soft Skills und Praktikumsmöglichkeiten in die BA- und MA-Studiengänge.

Nächste Generation

  • die Einbindung der Studierenden in die Forschung zum frühestmöglichen Zeitpunkt, beginnend mit der BA-Arbeit sowie durch Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Mitarbeit.
  • das Streben nach einer akademischen Karriere als Hauptziel der Doktorandenausbildung und der Postdoc-Stellen, wobei andere Karriereziele anerkannt und unterstützt werden.
  • die Unterstützung von Doktoranden und Postdoktoranden bei der Verfolgung einer akademischen Laufbahn, indem wir ihnen die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die wissenschaftliche Forschung bieten.
  • die Unterstützung von Doktoranden und Postdoktoranden bei der Veröffentlichung ihrer Arbeiten in international führenden Fachzeitschriften und Verlagen.
  • die erfolgreiche Ausbildung und Betreuung von Doktoranden und Postdoktoranden als Verantwortung des gesamten Instituts und nicht nur als Aufgabe eines einzelnen Professors oder Lehrstuhls.

Diversität

  • Wertschätzung der Vielfalt als Stärke des Instituts.
  • die Identifikation und Unterstützung der relevanten Gruppen.
  • die Unterstützung der UZH Gender & Diversity Policy als integralen Bestandteil unseres Leitbildes. Diversität an der Universität Zürich

Sichtbarkeit

  • die Wertschätzung von Öffentlichkeitsarbeit und setzen uns dafür ein, wissenschaftliche Erkenntnisse sowie die gesellschaftliche Relevanz unserer Forschung über die akademische Welt hinaus sichtbar und verständlich zu machen.
  • die Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen Verantwortung, indem wir wissenschaftliche Grundlagen für die Selbstreflexion der Gesellschaft bereitstellen und zu deren positiver Entwicklung beitragen.

IPZ Institutsstrategie 2021-2024

Im Leitbild beschreibt das Institut für Politikwissenschaft sein Selbstverständnis und die Grundlage seines Handelns. Es dient allen Mitgliedern des Instituts als langfristige Orientierung in unseren Entscheidungen und Arbeiten und prägt die strategischen Ziele.

Die Institutsstrategie fokussiert auf die mittelfristige Weiterentwicklung des Instituts und wird von der Institutsversammlung verabschiedet. Die darin enthaltenen strategischen Ziele setzenden Rahmen für operative Prioritäten und konkrete Massnahmen, welche in einem Massnahmenplan vom Direktorium des Instituts fortlaufend konkretisiert werden.

Die Institutsstrategie umfasst Zielsetzungen in sechs Themenbereichen:

  1. Transversale Forschungsschwerpunkte
  2. Wirkung in die Wissenschaft
  3. Wirkung in die Gesellschaft
  4. Studium und Lehre
  5. Nachwuchsförderung
  6. Diversity und Nachhaltigkeit

 

Transversale Forschungsschwerpunkte

In den kommenden Jahren rücken wir am IPZ vier Forschungsschwerpunkte besonders stark in den Fokus: «Politics and Inequality», «Demokratie und Demokratisierung», «Digitalisierung» und «Internationale Kooperation».

In allen Forschungsschwerpunkten pflegt das IPZ seine komparativen Stärken in quantitativen Methoden und in Forschungsbeiträgen sowohl zur Schweizer Politik als auch zur international vergleichenden Politikwissenschaft.

Die vier transversalen Forschungsschwerpunkte sind profil- und strukturbildend für die Entwicklung des IPZ als Ganzes. Projekte und Initiativen zu diesen Themen können besonders gefördert werden. Darüber hinaus behalten spezifische thematische Schwerpunkte einzelner Professuren und Forschungsbereiche einen hohen Stellenwert.

Wirkung in die Wissenschaft

Die Forschung am IPZ soll Antworten von hoher wissenschaftlicher Qualität auf akademisch und gesellschaftlich relevante Fragen geben, und diese Antworten effektiv den relevanten Publika vermitteln. Das IPZ erbringt heute ausgezeichnete Leistungen in der akademischen Forschung und erreicht eine hohe Sichtbarkeit seiner wissenschaftlichen Befunde in der internationalen Forschungscommunity. Wir wollen dieses Leistungsniveau erhalten und weiter steigern. Dazu schaffen bzw. erhalten wir besonders gute und attraktive Bedingungen für die Forschung.

Wirkung in die Gesellschaft

Auf der Basis unserer Expertise und der Befunde unserer Forschung am IPZ geben wir Antworten auf gesellschaftlich relevante Fragen. Diese Antworten wollen wir in die Gesellschaft vermitteln, damit sie ihre Wirkung entfalten können. Daher verstehen wir unter erfolgreicher Leistung auch den Wissenstransfer und den Austausch mit ausserakademischen Akteuren. Wir wollen die Wirkung unserer akademischen Forschung in die Gesellschaft intensivieren und ihre Sichtbarkeit stärken. Hierzu suchen und unterstützen wir produktive Interaktionen mit den stakeholders unserer Forschung und entwickeln eine Strategie zur Nutzung verschiedener Kommunikationskanäle.

Studium und Lehre

Wir wollen unsere Studierenden zu eigenständigem, kompetentem und verantwortungsbewusstem Wirken in Wissenschaft, Staat, Wirtschaft und Gesellschaft befähigen. Daher integrieren wir unsere Stärken als forschungsstarkes Institut auf allen Stufen in qualitativ hochstehende Lehre, sowohl was Theorie- als auch was Methodenausbildung betrifft («Research-based Teaching & Learning»).

Nationale und internationale Partnerschaften, sowie studentische Mobilität stärken Breite und Tiefe der Ausbildung und sind wichtige Elemente, um die Attraktivität des IPZ für Studierende und Forschende zu erhöhen.

Nachwuchsförderung

Das IPZ fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs auf allen Qualifikationsstufen. Unser Ziel ist die Schaffung sehr guter Arbeitsbedingungen für die nächste Generation von Wissenschaftler*innen, um ihnen insbesondere den Weg in die Forschung zu erleichtern. Die Nachwuchsstrategie des IPZ schafft harmonisierte und faire Anstellungsbedingungen und institutionalisiert Eckpunkte der Betreuung und Unterstützung. Ziel ist eine wirksame Implementierung dieser Strategie am gesamten IPZ in den Jahren 2021-2024.

Diversität und Nachhaltigkeit

Am Institut streben wir eine gelebte Kultur von Diversität und Nachhaltigkeit an.

Wir setzen uns aktiv für ein offenes und vielfältiges Institut ein und wollen die Diversität und das Bewusstsein für Diversitätsfragen stärken. Wir wollen, dass sich Studierende und Mitarbeitende gleichermassen willkommen fühlen, damit wir von den klügsten Köpfen profitieren können, unabhängig von ihrer Herkunft und Orientierung.

Bezüglich Nachhaltigkeit ist es das Ziel des IPZ, die vermeidbaren CO2 Emissionen soweit möglich zu reduzieren und die nicht vermeidbaren zu kompensieren, unter Berücksichtigung anderer wichtiger Ziele des Institutes, wie etwa der Exzellenz in Forschung und Lehre.

Responsibility

IPZ Impact Award: Zusammenarbeit mit nicht- universitären Partnern

Dem IPZ ist eine hohe Wertschätzung von Öffentlichkeitsarbeit wichtig. Wir setzen uns dafür ein, wissenschaftliche Erkenntnisse und die gesellschaftliche Relevanz unserer Forschung über die akademischen Communities hinaus sichtbar und verständlich zu machen.

Neben der Medienarbeit ist das wichtigste Instrument dafür die direkte Zusammenarbeit mit ausseruniversitären Akteuren (Stakeholders). Der IPZ Impact Award fokussiert explizit auf diese Form des Outreach.
 

Der IPZ Impact Award: Ziel, Vorgehen, Dotierung

Der IPZ Impact Award zeichnet Kooperationsprojekte mit ausseruniversitären Partnern aus. Vorgeschlagen werden können unterschiedlichste Kooperationsprojekte, die einen Impact generieren, z.B. eine klassische Forschungskooperation mit ausseruniversitären Partnern, eine besondere Outreach-Publikation, ein kooperatives Konferenzprojekt, eine Beratung oder wissenschaftliche Begleitung eines ausseruniversitären Partners, ein Lehrprojekt, ein Capstone, etc.

Das Ziel des IPZ Impact Award ist die Erfassung und Würdigung aller Kooperationsprojekte, wobei ein besonders vielversprechendes Projekt zusätzlich prämiert wird. Es sollen aber alle Projekte an der Institutskonferenz im November gewürdigt werden.

Eine Jury, bestehend aus Angehörigen des IPZ (Mitarbeitende und Studierende), wählt jährlich ein Projekt aus den eingereichten Vorschlägen aus. Neben einem wissenschaftlichen Ertrag soll das Kooperations-Projekt vor allem auch einen konkreten Mehrwert unserer Forschung für die Gesellschaft generieren. Die Ergebnisse des Kooperationsprojekts sollen ihre Zielgruppen erreichen, innovative Arten von Interaktionen, Prozessen und Diskursen anregen oder auf andere Weise zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen.

Der IPZ Impact Award ist mit CHF 500 dotiert und wird anlässlich der Institutskonferenz im November vergeben.
 

Nominierung für den IPZ Impact Award

Nominierung: Angehörige des IPZ können eigene oder Projekte anderer nominieren. Projekte können entweder laufend sein oder im 2024 abgeschlossen worden sein.
Laufende oder im 2024 abgeschlossene Projekte, die im letzten Auswahlverfahren nominiert waren und den Award 2023 nicht erhalten haben, können wiederum nominiert werden.

Auswahlkriterien: wissenschaftliche Qualität und Originalität; Ertrag für alle beteiligten Partner; Mehrwert für die Gesellschaft.

Eingabeschluss: 10.10.2024; (Beginn des Herbstsemesters)

Einzureichende Dokumente: Ein einziges Dokument mit folgenden Angaben:

  1. Projekttitel und Projektdauer/-zeitraum
  2. Beteiligte auf beiden Seiten: IPZ (alle Namen) und Kooperationspartner (Organisation, Projektpartner)
  3. Kurzer inhaltlicher Projektbeschrieb (max. 300 Wörter)
  4. kurzer Beschrieb der bisher erreichten Kooperationsergebnisse, sowie des Mehrwerts der Kooperation (max. 300 Wörter)

Mitglieder der Auswahljury: Je ein Mitglied des Professoriums, des Mittelbaus, des ATP, der Studierenden, sowie der externen Dozierenden und/oder fortgeschrittenen Forschenden

Einreichung an: sekretariat@ipz.uzh.ch

 

Nominierungen letztes Jahr

  1. Daniel KÜBLER, Andri HEIMANN, Robin GUT, Francesco VERI: “Bürgerpanels für mehr Klimaschutz im Kanton Zürich“

  2. Raphaela KOTSCH, Katja MICHAELOWA, Axel MICHAELOWA:
    “Designing Effective Regulation for Carbon Markets at the International, National, & Subnational Level”

  3. Cindy BISCHOFBERGER, Josephine SMITH, Mario HEDIGER, Julian FERBER, Steven HILL, Karsten DONNAY: “Geschichten der Heimat – Capstone Project”

  4. Garret BINDING, Judith SPIRIG, Anja GROB: “Home Economics and Gender Differences in Household Labor”

  5. Fabrizio GILARDI, Karsten DONNAY, Maël KUBLI, Natalia UMANSKY: “Stop Hate Speech”

  6. Silja HÄUSERMANN, Delia ZOLLINGER, Fabienne EISENRING:
    “UZH Weiterbildung für Lehrer:innen an Maturitätsschulen «National- und Ständeratswahlen“

  7. S. HÄUSERMANN, T. ABOU-CHADI, R. BÜRGISSER, M. ENGGIST, R. MITTEREGGER, N. MOSIMANN, D. ZOLLINGER:
    “Wählerschaft und Perspektiven der Sozialdemokratie in der Schweiz“

  8. Thomas KURER, Reto BÜRGISSER:
    “White Collar Automation: Digitalization, Labor Market Entry & Political Demands among White Collar Employees in CH”

  9. Fabian AIOLFI, Sarah BERKINSHAW, Tabea PALMTAG, Lucas LEEMANN: “Youth Participation”