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Institut für Politikwissenschaft

Neues Parlament, neue Regierung – die Herausforderungen 2024

Die Konkordanz gilt als zentrales Element der Konsensdemokratie und des politischen Systems der Schweiz. Im Gegensatz zur Mehrheitsdemokratie sollen möglichst viele Interessen in einen politischen Entscheid eingebunden werden. Dadurch sollen einvernehmliche Lösungen gefunden werden, die von allen wichtigen Kräften und Interessensgruppen mitgetragen werden.

Doch in den letzten Jahren wurde es zunehmend schwieriger, breit akzeptierte Lösungen zu finden. Polarisierung, Personalisierung und Mediatisierung haben auch in der Schweizer Politik ihre Spuren hinterlassen.

Wie können das neugewählte Parlament und die neue Regierung unter diesen Umständen tragfähige Lösungen finden? Wie kommen stabile Mehrheiten zu Stande oder ist dies gar nicht mehr erwünscht? Welche Themen muss das Parlament ab 2024 vordringlich anpacken? Hat das Schweizer Konkordanzsystem überhaupt noch eine Zukunft?

Podiumsdiskussion mit:

Andrea Fopp, Bundeshausredaktorin NZZ

Adrian Vatter, Professor für Schweizer Politik und Direktor am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern

Moderation:

Sarah Bütikofer, Herausgeberin DeFacto

Die Diskussion ist Teil der Veranstaltungsreihe «Polit-Forum und DeFacto live in Bern», die in Zusammenarbeit mit dem politikwissenschaftlichen Onlinemagazin «DeFacto – belegt, was andere meinen» durchgeführt wird.

Datum und Zeit

Donnerstag, 29. Februar 2024, 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Raum

Podiumssaal, 4. OG

Demokratie-Turm (Käfigturm, Marktgasse 67, 3011 Bern)

Anmeldung

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