Probleme, Ängste, Blockade

  • Prüfungsangst?
  • Schreibblockade?
  • Nix geht mehr?
  • Überforderung?

Leistungsnachweise stellen eine Stresssituation dar und diese kann manchmal einfach überfordernd sein. Hin und wieder einen Durchhänger haben, ein gewisser Druck, Stress, Nervosität oder auch mal nur das Nötigste zu tun und zu schaffen ist normal und keine Arbeits- oder Lernstörung. Erst wenn ein Verhalten chronisch wird oder Sie nicht mehr selbst raus kommen, wird es kritisch.

Holen Sie sich Unterstützung! Darüber sprechen hilft!

  • Haben Sie Verständnis für sich und gestehen Sie sich ein, dass ein Problem besteht. Sie sind aber kein Einzelfall, viele Studierende sind überfordert.
  • Melden Sie sich bei der Fachstudienberatung für eine Sprechstunde zu möglichen Vorgehen bei der weiteren Studienplanung
  • Erkundigen Sie sich bei Fachpersonen oder im Internet und suchen Sie Unterstützung beispielsweise bei der Psychologischen Beratungsstelle
  • Suchen Sie gegebenenfalls einen Arzt oder Psychologen auf, der Ihnen helfen kann (siehe auch www.wie-gehts-dir.ch) und der Ihnen ein Dispensationszeugnis für die Prüfungen ausstellt

Warten Sie nicht, bis es besser wird, sondern handeln Sie! 

Ich bin jederzeit gerne für Sie da (anwesend Di bis Do).  Rufen Sie mich an (044 634 39 19) oder schreiben Sie eine Email (studhelp@ipz.uzh.ch). Anonym und sicher immer unverbindlich.
- Ursina Wälchli, Studienberatung Institut für Politikwissenschaft, UZH

Einzelne häufige Probleme in der Übersicht:

Aufschieberitis – ein häufiges Problem. Wenn man’s dann vor der Deadline immer noch schafft – alles ok. Wenn das Verhalten aber chronisch wird und ein Studienausschluss oder ähnliches drohen: Hilfe holen oder wenn irgendwie sonst möglich Druck rausnehmen und Zeit gewinnen. Oft geht es dabei auch um eine Frage der Arbeitsorganisation und der persönlichen Frustrationstoleranz.
Es kann aber auch ein ungelöster innerer Konflikt die Ursache des Aufschiebens z.B. nicht rational begründbare Angst vor was denn nach Abschluss des Studiums passieren wird oder ähnliches. In einem solchen Fall bietet es sich an, eine psychologische Beratung aufzusuchen, die helfen kann, den inneren Konflikt sichtbar und somit bearbeitbar zu machen.

Prüfungsangst ist eine Angststörung wie z.B. auch Angst vor Spinnen oder Liftfahren. Es handelt sich also um eine spezifische Angst. Wenden Sie sich also damit an einen Facharzt/Psychologen. Lampenfieber und Aufgeregt sein vor Prüfungen ist dagegen normal.

Sorgen, persönliche Belastungen etc. und heftige Gefühle im Allgemeinen wirken sich auf die Lernleistung aus. Sie beeinflussen Konzentration, Auffassungsgabe, Gedächtnis, Aufmerksamkeit und das Denken insgesamt. Schieben Sie solche Dinge nicht zur Seite, weil vor der Prüfung ‚jetzt etwas anderes wichtiger ist‘. Das funktioniert erfahrungsgemäss nicht. Suchen Sie sich Unterstützung.

Depressionen, Krisen, Suizidgedanken – holen Sie sich Hilfe. Hier finden Sie entsprechende Adressen.

www.nightline.ch Die Nightline hört zu – ein Service von Studierenden für Studierende – Tel: 044 633 77 77

www.143.ch  Die dargebotene Hand ist das Sorgentelefon, rund um die Uhr – Tel: 143

www.suizidpraevention-zh.ch  Suizidprävention des Kantons Zürich mit vielen Tipps und Adressen

www.wie-gehts-dir.ch  Über psychische Krankheiten reden – Umgang, Tipps und Adressen

www.pbs.uzh.ch  Persönliche Beratungen bei der Psychologischen Beratungsstelle der UZH/ETH