Biologische Voraussetzungen des Lernens

Für das Abspeichern der Lerninhalte brauchen Sie vor allem ein Organ: das Gehirn. Es geht also beim Lernen auch darum, dieses bei der Stange zu halten. Also:

  • Abwechslung reinbringen (Lerntechniken und Lerngebiete (z.B. zwei Fächer) immer wieder variieren), sonst wird dem Hirn langweilig und es nimmt neuen Inhalt schwerer auf.
  • Möglichst viele Sinne aktivieren (beim Lernen rumlaufen, Dinge laut vortragen, Reime machen, sich den Inhalt vorsingen, Mindmaps kreativ gestalten).
  • Versuchen Sie Stress zu vermeiden (Stress entsteht im Körper, wenn wir das Gefühl haben eine Aufgabe nicht lösen oder bewältigen zu können und wir uns als hilflos oder der Situation ausgeliefert empfinden). Denn Stress verhindert das Lernen, weil dabei Stresshormone ausgeschüttet werden, die die Denk- und Aufnahmefähigkeit hindern. Der Körper fährt dabei alle ‚nicht unbedingt notwendigen‘ Prozesse z.B. Hirnleistung herunter.
    Das heisst: unter Stress können wir nicht effizient lernen! Es hilft, sich das Lernpensum in kleine und eben bewältig bare Einheiten einzuteilen.
  • Schlafen Sie mindestens 7 Stunden pro Tag. Der Schlaf ist nötig für die Regeneration des Körpers. Falls Sie unter Schlafstörungen leiden – unternehmen Sie etwas dagegen.
  • Achten Sie auf genügend Bewegung (baut Stresshormone ab).
  • Nutzen und suchen Sie die Langeweile– einfach mal versuchen runterzukommen und nichts zu tun. Vielen Leuten fällt es schwer, nicht in Aktionismus zu verfallen und das Nichts tun auszuhalten. Aber es kann sich lohnen. Körper und Geist erholen sich tief und sind in dieser Zeit besonders kreativ.
  • Lüften – frische Luft ist essentiell zum Arbeiten.
  • Trinken Sie mindestens 2 Liter Wasser pro Tag und essen Sie genug und zu Ihren gewohnten Essenszeiten.
  • Genügend Pausen machen (immer bevor man schon erschöpft ist). Zentral ist Ruhe (auch vor Medien) in den Pausen. Es ist da wirklich sinnvoll auf seinen Körper zu hören und zu schauen, was er braucht.