Capstone Courses - applied research & project management

Das IPZ bietet ein neues, innovatives Lehrformat exklusiv für fortgeschrittene Masterstudierende an.

Ein Capstone Course qualifiziert Sie direkt für angewandte Forschung und Projektmanagement. Er ist der Brückenschlag zur beruflichen Praxis nach dem Studium.

Sie arbeiten selbständig in einer Kleingruppe von 4 bis 5 ausgewählten Studierenden an einem konkreten Projekt eines Auftraggebers aus der Wirtschaft oder der öffentlichen Hand. Sie werden dabei fachlich von einem unserer Professoren unterstützt, sind aber für Ihr Projekt eigenverantwortlich zuständig.

Das ist die Chance, sich für zukünftige Arbeitgeber sichtbar herausragend zu qualifizieren und entsprechende Beziehungen in die Arbeitswelt zu knüpfen.

Capstone Courses werden zukünftig jedes Semester zu verschiedensten Themen angeboten.

Die Teilnahme an einem Capstone Course ersetzt zwei MA-Seminare (12 ECTS), je nach Thema kann ein Track ausgewiesen werden.

Wir legen Ihnen die Capstone Courses sehr ans Herz und freuen uns auf Ihre Bewerbungen, allfällige Anregungen oder Kommentare zu unserem neuen Kursformat.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Studienberatung, Frau Ursina Wälchli, unter studhelp@ipz.uzh.ch.

Aktuelle und vergangene Capstone Courses

„Analyzing Human Trafficking“

Dauer: February 19, 2018 through August 31, 2018 (Two-semester: Spring semester and Fall Semester 2018)

Leitung: Prof. Dr. Marco Steenbergen

Auftraggeber: International Organization for Migration, Geneva

Anrechenbarkeit: 2 MA-Seminars (12 ECTS) in the Fall semester 2018, Track DDIB

Kontext: In this capstone course, we will collaborate with the International Organization for Migration (IOM) in Geneva with the goal of analyzing data on human trafficking around the globe. Human trafficking is the trade of humans, with victims becoming forced laborers, being exploited sexually for commercial purposes, or being forced into marriage, for example. The practice constitutes a major violation of human rights and, by ILO estimates, generated $150 billion in profit worldwide in 2014. The IOM will give us access to their own database on human trafficking and exploitation. We will be working with the data to explore patterns and drivers of these human rights violations, using both qualitative and quantitative methods to analyze and interpret (text) materials.

Voraussetzungen:
A solid understanding of statistics and R, as well as interest in the topic of human rights and migration. Experience with data visualization or (quantitative) text analysis is an advantage.

The participation in the courseSeminar: Für Forschung und Praxis: Projektmanagement, Teamwork und Präsentationen in Anwendung’ is compulsory.

Sprache: English

Lernziele:

  • Project management
  • Interaction and communication with the project partner
  • Substantive knowledge of human rights research
  • Data analysis and visualization skills
  • Storytelling

Application Deadline: The capstone course has a limited number of slots (4-5). To apply for the course, please send your CV, transcript, and a letter of motivation via email to Judith Spirig, Judith.spirig@uzh.ch. The application deadline is February 1, 2018.

You can download the course flyer here (PDF, 25 KB).


„Analyzing human rights violations in Kenya“

Dauer: September 2017 bis Mai 2018

Leitung: Prof. Anita R. Gohdes

Auftraggeber: Amnesty International, Nairobi, Kenia

Anrechenbarkeit: 2 MA-Seminare (12 ECTS) im Frühlingssemester, Track DDIB

Kontext: This capstone course will work in collaboration with Amnesty International’s Nairobi office to analyze data on extra-judicial executions and enforced disappearances by security agencies in Kenya.
Under the supervision of Prof. Anita Gohdes, students are expected to develop their own project management, research the political and social context within which these extra-judicial executions and enforced disappearances are occurring, and critically analyze the patterns and dynamics of data collected by Amnesty International and other non- government and international organizations on these incidences of violence. The project will also involve mapping and visualizing the students’ findings.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Statistik und R, Interesse am Thema Menschenrechte

Sprache: Englisch

Lernziele

  • Project management
  • Interaction and communication with project partner
  • Substantial knowledge of empirical human rights research
  • Data analysis skills
  • Visualization skills

Den Kurs finden Sie hier auch im Vorlesungsverzeichnis. Den Flyer zum Kurs können Sie hier (PDF, 232 KB)herunterladen.


„Mapping globaler Fluchtbewegungen“

Dauer: September 2016 bis Februar 2017

Leitung: Prof. Dr. Fabrizio Gilardi

Auftraggeber: Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)

Anrechenbarkeit: 2 MA-Seminare (12 ECTS), Track DDIB und Datenjournalismus

Kontext: Flucht und der Anstieg von Asylanträgen in Europa ist kein neues Phänomen, sondern ist in der neuern Geschichte in unterschiedlichen Situationen vorgekommen. Anhand dieser historischen Gegebenheiten können Anhaltspunkte für die heutige Verteilung und Planung humanitärer Hilfe und ihren Einfluss auf die Fluchtbewegungen untersucht werden.

Projektziel: Auswertung bestehender Datensätze zu Fluchtbewegungen. Mapping von Flüchtlingsströmen weltweit über die letzten 30 Jahre für möglichst viele Länder (Excel-Tabelle) und mögliche Einflussfaktoren, die in einer interaktiven Karte dargestellt werden sollen.

Vorläufige Forschungsfragen:

  • Wie sehen die Flüchtlingsströme und Fluchtbewegungen der letzten 30 Jahre weltweit aus?
  • Welche Faktoren könnten als Treiber oder Bremse eine Rolle spielen?
  • Haben sich die Bewegungen verändert und, wenn ja, warum?

 „Zusammenspiel von humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit“

Dauer: Mai bis Oktober 2016

Leitung: Prof. Dr. Katharina Michaelowa

Anrechenbarkeit: 2 MA-Seminare (12 ECTS), Track DDIB

Kontext: Die Grenze zwischen humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit verschwimmt immer mehr. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll zu analysieren wie eine Verzahnung der beiden Bereich gelingen kann. bzw. wie sich Nothilfelogik und Entwicklungslogik verbinden lassen.

Projektziel: Analyse der Möglichkeiten einer Verbindung humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit

Forschungsfragen:

  • Welche Kooperationsformen von Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe  und daraus folgende institutionelle Anpassungen lassen sich identifizieren?
  • Wie wirken sich diese Kooperationen auf die die konkrete Arbeit in bestimmten Fällen aus?